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Süddalmatien
Als dominante Besonderheit der Natur in diesem Gebiet gilt das milde und warme südliche, mediterrane Klima. Deshalb gelingt die üppige und subtropische Vegetation mit attraktiven Zitronen- und Orangenbäumen, Palmen und Agaven. Das relativ enge Küstengebiet ist sehr mannigfaltig – von felsigen und klippenartigen Stränden, tiefen Kanälen bis hin zu Sandstränden, fruchtbaren Feldern und hohen Bergen, die sich bis ins Meer erstrecken. Die Unterwasserwelt öffnet den Glücklichen eine sonderbare Welt mit den schönsten roten Korallen.
Der Nationalpark Mljet (www.np-mljet.hr), ganz im Süden Kroatiens, wird von vielen als die schönste adriatische Insel empfunden, denn er bietet wirklich etwas, was man selten sieht – einen See mitten auf der Insel, und im See wiederum eine kleine Insel, auf der ein Benediktinerkloster aus dem 12. Jahrhundert steht. Als sei dieses fast unreale Bild ein Ausschnitt aus den schönsten Geschichten! In einer davon heißt es auch, dass Mljet sich auf der Route des Odysseus befand, wo in die Nymphe Kalypso gefangen hielt.
Die Insel Lastovo (www.lastovo.org) gehört zu den süddalmatinischen Inseln. Aufgrund ihrer Entfernung von der Festlandküste wirkt sie vereinsamt, und es hat den Anschein, als tauche sie ins Blau des Himmels und der Hochsee ein. Die Römer nannten sie aufgrund der zahlreichen Felder, der üppign Wälder, der wunderschönen kleinen Inseln und Felsen, die sie wie ein Kranz umgeben, der Vielzahl geschützter Buchten und des Überflusses an Fischen „Kaiserinsel“. Die Lastovo-Inselgruppe wurde 2006 zum sechsten Naturpark Kroatiens erklärt.
Elafiti ist eine Inselgruppe, die sich westlich von Dubrovnik befindet. Die größte unter ihnen ist ©ipan. Zu dieser Inselgruppe gehören auch Lopud und Koloèep. Mit ihren wunderschönen Landschaftsbildern und Stränden ziehen sie zahlreiche Touristen an. Sie sind mit täglichen Bootsverbindungen mit Dubrovnik verbunden.
Trsteno ist der älteste eingerichtete Park, der seit der Renaissance in Dalmatien existiert (1502). Heute stellt er das einzige Arboretum im ganzen Küstengebiet Kroatiens dar. Dort gibt es sehr viele exotische Pflanzen wie Eukalyptus und Kampfer. Zwei riesengroße Platanen, die über 400 Jahre alt sind, sind einmalige Exemplare dieser Sorte in Europa. Den Park selbst schmückt ein schöner Barockbrunnen mit kleinen Statuen, die Neptun und Nymphen darstellen.
Der mächtige Fluss Neretva, der aus dem Nachbarstaat Bosnien und Herzegowina in Kroatien einfließt, mündet im fruchtbaren Delta bei den Städten Ploèe, Opuzen und Metkoviæ ins Meer, wo er ein Gebiet mit äußerst fruchtbarem landwirtschaftlichem Boden bildet, über dem sich Mandarinenbäume und Melonenfelder erstrecken. Der Fluss selbst ist Lebensraum für die weit bekannten Aale und Meeräschen, da sich in diesem Gebiet Süß- und Salzwasser vermischen. An den Seitenarmen der Neretva, die mit Schilfrohr bewachsen sind, fährt man auf der Neretvaner Safari in traditionellen Neretvaner Kleinbooten, die ’’Trupice’’ genannt werden. Dabei wird die einzigartige Stille dieses Gebiets hier und da nur durch einen etwas lauteren Vogel über dem Fluss unterbrochen. Bei den Orten Vid, Prud und Orepak beentdecken sich ornithologische Reservate, in denen Vögel den Winter verbringen, während der südöstliche Teil des Deltas der Neretva eine Laichstelle für zahlreiche Fischarten ist.
Die Bucht Malostonski zaljev, ein Ort, den man sehen muss und mit dem die Natur das Küstengebiet Dubrovniks beschenkt hat, ist aufgrund des Zuflusses von Nährsalz aus dem Festland ein bekannter Ort für Muschelzucht. Weit und breit sind vor allem die Stoner Miesmuscheln bekannt, die in den umliegenden Restaurants serviert und in größere Städte geliefert werden.
(Kroatische Zentrale für Tourismus)
